Beiträge von bumbum

    Gut, das sind auch Dinge ,die mich stören zumindest im kalten Zustand stören.

    Da das Motoröl noch nicht seine Temperatur erreicht hat,ist eine höhere Umdrehungen nicht gut für den Motor.

    In dieser Phase,schalte ich manuell höher.


    Im kalten Zustand dreht er mir immer noch zu hoch, das müsste, besonders unter last bergauf bei max 2000 Umdrehungen bleiben, er dreht aber da 2500 oder mehr...


    Das stimmt so pauschal nicht, bzw niedrigere Umdrehungen sind nicht zwingend besser für den kalten Motor:


    Geringere Drehzahl heißt, dass für die gleiche Geschwindigkeit/Leistung mehr Drehmoment benötigt wird. Um mehr Drehmoment zu erzeugen, muss der Turbo mehr Ladedruck aufbauen und der Verbrennungsdruck steigt. Mit höherem Verbrennungsdruck gibt es aber bspw. auch mehr BlowBy - gerade wenn Kolben und Zylinder noch nicht auf Betriebstemperatur sind.


    Mehr BlowBy heißt auch mehr Ruß&Wasser im Öl, mehr Verkokungen an den Kolbenringen etc.


    Also wenn die Motorsteuerung meint 2500rpm wären kalt im niedrigeren Gang besser als 2000rpm im höheren Gang aber mit mehr Drehmoment, dann würde ich der durchaus vertrauen.

    Eine zu niedrige Drehzahl mit hohen Verbrennungsdrücken und lokal hohen Temperaturen bei kaltem Motor ist da nicht unbedingt förderlicher...

    Mich würde interessieren, ob jemand die Motorhaube zusätzlich gedämmt hat, z.B. mit Alubutyl und ob es akustisch bei dem Wagen was bringen würde.

    Ich wäre vorsichtig mit Alubutyl an der Motorhaube. Das Zeug wird bei höheren Temperaturen weich und im Motorraum kann es im sommerlichen Stau schon sehr sehr warm werden.


    Wenn dir das Zeug dann auf den Krümmer "tropft" und die Karre in Brand setzt, hast du nichts gewonnen...

    Kann es sein, dass sich der Sound mit den Modelljahren stark geändert hat?

    Bin im November 2023 einen ST X Turnier Vorführer Probe gefahren und der hat mir teils schon zu extrem geknallt, so dass die Fußgänger beiseite gesprungen sind.


    Habe dann im Oktober 2024 mein gleich ausgestattetes Modell in Empfang genommen und da gibt's eigentlich keine wirklich hörbaren Pops und Bangs (im Normal oder Sportmodus).


    Hat sich da etwa was an OPF oder Software geändert?

    Oder liegt das am Automatikgetriebe?

    Bin mir nicht mehr sicher ob ich beim Vorführer Schalter oder Automatik hatte und war schon überrascht, dass meine Automatik im Stand einen Softlimiter hat...


    Masgrin wie war dein 2022er mit Automatik?


    Habe gerade das Video gesehen und der klingt ganz anders:


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    Weiß nicht, wie es bei OEM Gewindefahrwerken aussieht, aber bei Nachrüstung steht immer eine Fahrhöhe (Abstand Radmitte zu Kotflügelkante) im Fahrzeugschein.


    Es würde mich zumindest sehr wundern, wenn das Fahrwerk komplett runter gedreht werden könnte, ohne dass etwas schleift oder die minimale Bodenfreiheit unterschritten würde.

    Auch müsste dann ja im Fahrzeugschein unter 20 keine fixe Höhe, sondern ein "von... bis..." eingetragen sein.


    So oder so ändert man mit der Höhe die komplette Geometrie eines Fahrwerks und sollte daher nicht "einfach runter Schrauben", sondern danach vernünftig vermessen lassen.


    Ansonsten verschlimmbessert man das Fahrverhalten und sorgt für übermäßigen Reifenverschleiß...

    Mikeele Hast du vom Händler gekauft oder privat mit Gewährleistungsausschluss?


    Wenn vom Händler, dann würde ich dem das Auto wieder hinstellen - wenn ein Mangel so kurz nach dem Kauf auftritt.


    Wenn von privat, wird das schwieriger.

    Besteht noch Herstellergarantie?


    Die Eigen"bastellösung" wäre erst mal Fehlerspeicher Auslesen (Forscan) und dann ggfs. Adaption der Getriebesteuerung zurücksetzen. Aber würde ich wirklich nur machen, wenn Gewährleistung oder Garantie nicht mehr greifen.


    Wenn man bereits bei der Probefahrt solche Probleme feststellt, sollte man im Zweifelsfall besser verzichten. Hatte selbst mal bei einem gebrauchten BMW beim BMW Autohaus auf der Probefahrt plötzlich die Motorkontrollleuchte an. Verkäufer versuchte die Sache runter zu spielen aber ich hab ihn nicht gekauft und es nie bereut.

    Was haben *01, *02, *03 denn jeweils ergeben?

    Ganz ehrlich: das einzige was man bei Motor und Getriebe vorm Gebrauchtkauf prüfen kann, sind

    1. Vollständige Wartungshistorie

    2. Unauffälliges Lauf-/Schaltverhalten

    3. ggfs. Fehlerspeichereinträge


    1.+2. Kannst du mit minimalem KFZ Wissen selbst prüfen und 3. Kann man z.B. mit Forscan und einem Adapter für 30-40€ auch selbst.


    Was willst du sonst prüfen?

    - Kompression wird keiner bei so nem Gebrauchtkauf messen, dafür müsste zu viel abgebaut werden.

    - Leistungsdiagramm kannst du natürlich bei nem Tuner erstellen lassen, aber viel zu viel Aufwand für so ein kleines Motörchen

    - Ölanalyse theoretisch möglich, dauert aber deutlich länger als eine Stunde


    Alles Punkte, die man vielleicht beim Kauf eines 100.000€ Oldtimers macht, aber doch nicht bei so nem Brot- und Butter-Auto...

    e13*2007/46*1911*18 (Focus ST X)

    e13*2007/46*1911*18 (Focus ST X) Edition)

    Zur Info, falls noch ein Turnier Fahrer mitliest und darüber nachdenkt:

    Auch mein ST X Turnier hat die gleiche Typgenehmigung. ;)


    Bitte aber Schritt 4: Absprache mit TÜV nicht vergessen. Allerdings besser direkt einen amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS) suchen - der normale HU/AU-Prüfaugust winkt gerne vorschnell überfordert ab. 8o

    MoslerMod

    Aber, die Teile sind aus dem Focus ST X „Edition“ Ersatzteilkatalog. Das heißt, die Zulassung des Autos (Focus ST X Edition) erfolgte mit der Brembo Anlage. Da ich einen ST X habe, kann ich das nicht einfach umbauen.

    Die Frage bzgl Zulassung ist, ob der Edition tatsächlich separat homologiert wurde. Es wird ja nicht jede unterschiedliche Ausstattung=Variante einzeln homologiert.

    Dies sollte anhand der Nummer der EG Typgenehmigung in Feld K im Fahrzeugschein ersichtlich sein. (Vielleicht teilt ja hier ein Edition Fahrer die Nummer aus seinem Fzgschein??).


    Steht da beim Edition die gleiche Nummer, sollte es m.E. zulässig sein (am besten mit fähigem TÜV Prüfer klären, ich bin kein Experte).


    Selbst wenn die Nummer unterschiedlich ist, bestünde noch die Möglichkeit einer Eintragung per Einzelabnahme/Vergleichsgutachten, da die Autos ja von Leistung, Gewicht, etc identisch sind. Der Zusatzaufwand fällt bei den Umbaukosten preislich dann auch nicht mehr wirklich ins Gewicht...