Es muss an der CO2-Emission liegen. Sonst würden die Ford Händler nicht alle unisono erzählen, dass nur im Schubbetrieb die Batterie sinnvoll geladen wird. Das Problem wird vor allem der WLTP-Zyklus sein: das Fahrzeug wird nicht unter optimalen Bedingungen getestet (früher im NEFZ war der Reifen-Luftdruck höher, die Batterie vollgeladen usw.). Um nun im WLTP-Zyklus die Belastung auf einem Minimum zu halten, behaupte ich, dass bewusst nur im Schub-Betrieb geladen wird, sodass während des Zyklus weniger Kraftstoff verbraucht wird, obwohl durch das Start-Stopp System die Batterie durchaus häufiger belastet wird und das Laden dieser im Normalfall wesentlich mehr Last und damit Verbrauch von Kraftstoff bedeuten würde.
Da die CO2-Zertifizierung nach NEFZ und WLTP mit potenziellen Strafzahlungen verbunden waren und sind, ist es durchaus nachvollziehbar, dass hier dieser Weg gegangen wird. Ob sich am realen Verbrauch dadurch etwas ändert, wage ich zu bezweifeln, insbesondere dann, wenn die Batterie nicht richtig geladen wird und dadurch vorzeitig getauscht oder aber künstlich von "außen" geladen werden muss. Nachhaltigkeit ist was anders, aber Gewinnmaximierung geht so !
Hauptsache die Aktionäre sind zufrieden, alles zu Lasten der Kunden, aber das interessiert ja niemanden. denn wir müssen ggf. eine neue teure Batterie selbst zahlen (wie immer ist die Garantie gerade abgelaufen oder ist ein Verschleißteil)