Beiträge von bumbum

    Ich habe mit einer Flex den Grat am Rand (NUR den Grat, nicht die Reibfläche da es dann zu Unwuchten kommen kann) von der Bremsscheibe abgeschliffen

    Das würde ich nicht empfehlen, da man den Grat mit einer Flex nicht 100% gleichmäßig entfernen kann und somit immer eine gewisse Unwucht erzeugt. Nicht umsonst gibt es dafür extra Drehmaschinen.


    Außerdem hat der Grat nichts mit dem Problem zu tun, die Fase am Bremsbelag ist das was hilft, da der Belag dann "sanft anläuft" und nicht ins Schwingen gerät.


    Meine Bremse quietscht jetzt auch, hinten noch ca. 4mm Belagstärke - vermute mal ungünstige Konstellation aus wenig Belagstärke, viel Hitze und fehlender Fase.

    ST in Serie drauf ist (Scheiben, Beläge), läßt sich schnell erklären -> Kernschrott

    Für Poser, Hörgeschädigte und „30ziger Zonen Chiller“ sind die verbauten Scheiben und Klötze ausreichend.

    [...]

    VW Cross Polo 4 haben wir eine Kombination Ate Scheiben und Ate Ceramic und die ist der Hammer !

    Alles klar, ich habe keine weiteren Fragen!

    - HotHatchBremse = Kernschrott,

    - ATE Serienersatz für Kleinwagen = Formel1 Niveau,

    habe verstanden!


    Und das obwohl ich "Poser, Hörgeschädigter (was hat mein Gehör eigentlich damit zu tun? - verdammt, doch noch Fragen...) und 30 Zonen Chiller" bin (denn wenn ich und CDFCool was anderes wären, hätten wir die unabdingbare Wahrheit und allgemeine Anwendbarkeit deiner Aussagen ja gleich geschnallt, stimmt's?)!



    Spaß beiseite: Die Ford OEM Beläge sind halt Straßenbeläge eines HotHatchs - nicht mehr und nicht weniger. Die ATE Ceramic sind aber reiner Serienersatz mit Fokus auf Felgensauberkeit und taugen genauso gut für den Motorsporteinsatz, wie ein VW Cross Polo.


    Im Spaßauto (der ST ist trotz >80% Landstraße und <20tkm je Bremsen- und Reifensatz nur Daily) fahre ich auch andere Beläge (<10tkm je Bremsen- und Reifensatz) aber nach einschlägiger Erfahrung eben keine OEM, ATE Ceramic, EBC Redstuff o.ä..


    Aber wenn du das anders siehst, dann weiß ich das jetzt einzuordnen und gut ist. ;) :thumbup:

    Streitet euch nicht!


    Die Bremse taugt natürlich nicht für die Rennstrecke - das ist bei Bremsen von diversen Sportwagen aber auch nicht anders, da die Auslegungsparameter Track/Straße halt grundverschieden sind.

    (Wenn eine serienmäßige Bremse so Geräusche machen würde, wie eine Rennbremse, würde das jeder zweite Kunde reklamieren.)


    Allerdings hatte ich auch bei sehr flotter Landstraßengangart noch keinen matschigen Druckpunkt o.ä. - nur waren die ersten Beläge vorne nach gut 20tkm futsch.


    Ob da Brembo Prime Scheiben mit ATE Ceramic grundlegend anders sind, wage ich allerdings auch zu bezweifeln, denn diese sind nichts anderes als Serienersatz, noch dazu mit Fokus auf weniger Bremsstaub.


    Erfahrungsgemäß sind die Ceramic für Nordschleifenbelastung, selbst im Bereich der Tourifahrten aber ebenso völlig ungeeignet.

    Kernschrott ist deswegen meiner Erfahrung nach weder das eine - noch das andere!

    Dabei stellt sich für mich die Frage:

    Welche Defekte, teure Reparaturen und Kosten können auf mich nach 120.000 km zukommen?

    Man liest im Netz, vor allem bei der KI, dass 120.000 eine Grenze bei dem ST ist, ab welcher es teuer werden kann. Angeblich Gefahr von Stoßdämpfer (CCD) Defekten, Kupplungstausch, Ventilreinigung bei dem 2.3 L Motor. Dazu kommen ja ein erneuter Bremsentausch irgendwann und die angeblich teure 120.000 km Inspektion.


    Könnt ihr mir bitte ein wenig Input liefern - was denkt ihr, welche Probleme können auf mich nach 120.000 km zukommen? Gibt es Erfahrungen von euch, Statistiken?

    glaube nicht zu viel der KI, das ist ein chatbot, keine Suchmaschine!


    Siehe auch: https://www.tagesschau.de/wirt…aschinen-nutzung-100.html


    Wenn du Statistiken willst, wird die privat niemand liefern können. Stattdessen kannst du dir die öffentlich zugänglichen Mängelstatistiken von ADAC und TÜV angucken, sowie den ein oder anderen Gebrauchtwagentest des Focus MK4 - wobei letztere oftmals auch nur auf den ADAC und TÜV Statistiken beruhen.


    Klar kann bei einem 120.000km Auto immer mal ein Fahrwerk fällig werden - das ist nunmal ein Verschleißteil. Ebenso die Bremsen und Kupplung, wobei es da mehr von der Fahrweise abhängt, als von der reinen Kilometerzahl. Hatte schon genug Autos mit deutlich höherer Laufleistung (>200tkm) und der ersten Kupplung.

    Die Bremsen kannst du ja mit einem einfachen Blick in die Felge beurteilen.


    Generell sind das aber alles keine riesen Kosten, wenn man es mit vernünftigen Zubehörteilen privat oder in freien Werkstätten macht. Also ein Neukauf ist nie und nimmer günstiger, als das Auto einfach zu behalten.


    Die Entscheidung solltest du eher von deiner Lust auf was Neues abhängig machen, als von irgendwelchen Horrorstories was denn irgendwann mal an Defekten kommen ķönnte.

    Es gibt Leute bei denen hält eine Kupplung 300tkm und es gibt welche da hält sie 30tkm, also lässt sich davon schlecht was prognostizieren.

    deswegen Toleranz auf 10kmh+ stellen. ;)

    MK4.5


    wenn man sich das programmiert geht das schon ;)

    hast du eine funktionierende Anleitung dafür? Ich hab für die Toleranz des Tempomaten (und am besten auch die Toleranz der Geschwindigkeitswarnung) noch keine gesehen!

    oder man stellt halt manuell immer bissel schneller.

    Was wiederum die Funktion des adaptiven Tempomaten komplett ad absurdum führen würde!!!

    fordzona.sk


    Stutzig macht mich allerdings, dass online "at least 1 insurance event" hinterlegt ist. Dies würde bedeuten, dass die Versicherung einmal für eine Schadensregulierung eingesprungen ist. Der Händer gibt aber Unfallfreiheit, kein Tausch von Bauteilen oder Reparaturen, bei einem Vorbesitzer des Wagens, an. Die Service- und Garantieeinträge (jeweils 4 Stück) sind ja bei der kostenfreien Nutzung nicht einsehbar.


    oder es handelt sich um etwas harmloses wie der Eintrag über den Beginn einer (Werks) Versicherung o.ä.

    Habe es gerade mal testweise mit meiner VIN versucht. Bei mir steht da nix von insurance event oder odometer event - beides hätte ich auch ausschließen können, da ich das Auto 2024 als Neuwagen übernommen habe.


    Also ein Standardeintrag von Garantieversicherung o.ä. scheint es nicht zu sein...

    Was ohne Abo allerdings echt nervig ist: Die veralteten/falschen Daten für den intelligenten Tempomaten.


    Deswegen regelt mich der auf einem neuen Autobahnabschnitt für 500m auf 60 runter, weil das vor 2 Jahren noch das Autobahnende/Übergang zur Bundesstraße war…

    Oha den adaptiven Tempomaten habe ich selbst mit aktivem Abo nicht lange genutzt.

    Selbst wenn alle Limits richtig WÄREN, so ist es doch ausgesprochen nervig, wenn das Ding sehr "unnatürlich" bei wechselnden Limits bremst/beschleunigt. Außerdem ist man teilweise bei "Strich 70" auf der Landstraße ein Verkehrshindernis und bei mir hat andererseits sogar die Speed-Limit-Warnung gepiepst, weil der adaptive Tempomat 1km/h zu schnell gefahren ist!!!

    Sprich das Auto schimpft mit sich selbst und als Fahrer sitzt man hilflos daneben! =O :D

    Also ich will ja nichts sagen. Aber bei uns gibt es solchen Quatsch nicht mit Datenschutz. Warum auch?! Im DSN stehen keine Angaben zur Person oder sonst irgend etwas. Das einzige was drin steht wo dieser Service durchgeführt wurde. Und wenn ich mit VIN zu uns ins FFH gehe und sage ich würde das Fahrzeug gerne kaufen "könnt ihr mir sagen ob der Service planmäßig durchgeführt wurde?!" Machen die das auch ohne Probleme.

    Ausprobiert oder Mutmaßungen?

    Ich hab bisher bei zwei Ford Werkstätten und einem BMW Händler (natürlich anderes Auto) freundlich gefragt und keine Infos erhalten.


    Wie gesagt schätze ich, dass es sich weniger um ein echtes Datenschutzproblem handelt, als vielmehr, dass man ggfs. eigenen Kunden nicht "in den Rücken fallen" oder gar im Streitfall als Zeuge auftreten will.

    Wobei mir niemand nachvollziehbar erklären kann, an welcher Stelle der Datenschutz bei techn. Auskünften zum Service o.ä. verletzt wird. Parallel aber Name und ggf. Anschrift des Vorbesitzers in den KFZ-Unterlagen einsehbar ist.

    Ja wir Deutschen sind halt paranoid wenn es darum geht, dass irgendeine Regel vielleicht möglicherweise eventuell in Nuancen überschritten werden könnte.


    Vielleicht wollen die sich aber auch aus möglichen Rechtsstreitigkeiten heraushalten, wenn der Vorbesitzer falsche Aussagen getätigt hat ("unfallfrei", "scheckheftgepflegt", etc), der Nachbesitzer das durch sie herausfindet und sie womöglich als Zeuge o.ä. geladen werden...

    Oder ist vielleicht ein Gang zum Fordhänder ein möglicher Weg, um freundlich nachzufragen, ob er mitteilt um was für eine Art Versicherungsfall es sich handelte.

    Wenn du da nicht gerade jemanden persönlich kennst, der das für dich "unter der Hand" nachguckt, kannst du es meiner Erfahrung nach vergessen.


    Ich bin da schon abgeblitzt, weil ich zu meinem bereits gekauften Fahrzeug Infos zum vorherigen Service haben wollte (was wurde schon gemacht, was ist noch fällig). Wurde alles mit Verweis auf Datenschutz abgelehnt. Wenn man den Servicenachweis nicht vom Käufer mitbekommen hat, dürfen die einem nicht sagen, was gemacht wurde bzw fällig ist.


    Hatte es bei zwei Ford Werkstätten versucht (eine hatte den letzten Service durchgeführt + eine unabhängige), freundlich nachgefragt aber keine Chance.